Schwerpunktthementag "Privatisierung der Polizeibegleitung"

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Zita
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Schwerpunktthementag "Privatisierung der Polizeibegleitung"

Beitragvon Zita » Di 19. Jul 2016, 18:28

... der werfe den ersten Stein!

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Re: Schwerpunktthementag "Privatisierung der Polizeibegleitung"

Beitragvon Zita » Mi 20. Jul 2016, 20:54

... der werfe den ersten Stein!

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Re: Schwerpunktthementag "Privatisierung der Polizeibegleitung"

Beitragvon Schuby » Fr 22. Jul 2016, 19:40

Alles schön und gut, ABER ...

Ich hatte schon einen Text fertig, der verschwand aber im Datennirvana.
Ich melde mich in den kommenden Tagen.

Was ich hier lese, macht mich einfach nur sauer, weil nicht mal bestehende Richtlinien und Vorgaben für BF3-Begleitungen bundeseinheitlich durchgeführt werden. Und solange nicht bundeseinheitlich gehandelt wird, ist es eine Farce, sich über eine Ausbildung und Ausrüstung von BF4-Fahrzeugen /-fahrern sowie eine Durchführung entsprechender Transporte zu unterhalten.
Sind 270 Anmeldungen und zahlreiche Referenten blind und können nicht lesen oder zuhören, oder sitzen nicht wie wir an der Basis, sprich im BF3-Fahrzeug??? :o :evil:
Mal hier, mal da

Gruß Henry

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Re: Schwerpunktthementag "Privatisierung der Polizeibegleitung"

Beitragvon Zita » Sa 23. Jul 2016, 12:13

... der werfe den ersten Stein!

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Re: Schwerpunktthementag "Privatisierung der Polizeibegleitung"

Beitragvon Schuby » Di 26. Jul 2016, 17:36

Wie schon geschrieben: Alles gut und schön ...

Warum ich für bundeseinheitliche Durchführungen von Transporten bin?
Man sehe sich die Genehmigungen mal etwas genauer an:
- In einer steht, dass ein Exemplar dem Begleitfahrer auszuhändigen ist und die WVZ bei, ich nenne es mal Nichtbenötigung, auszuschalten ist.
- In der nächsten steht absolut nichts über eine Aushändigung an den Begleiter, dafür ist ständig, wenn nichts anderes gefordert, Zeichen 101 zu setzen ist.
- Absolut gleiche Transporte (identische Fahrzeugkombination, identische Ladung, ergo alle Maße und Gewichte gleich), aber unterschiedliche Streckenführungen, auch bei Konvoifahrt.


WAS SOLL DIESER BLÖDSINN???

Am nächsten Beispiel versuche ich die Vereinheitlichung darzustellen, die nicht mal innerhalb eines Bundeslandes funktioniert:
Ein Transport mit 6,70m breite wird an der Verladestelle von Polizei und TüV "stundenlang" überprüft, es wird ein Protokoll angefertigt und dem STP-Fahrer ausgehändigt.
Laut genehmigter Strecke wird mit Polizeibegleitung zur nächsten BAB-Anschlussstelle gefahren. Für uns Begleitfahrer unser täglich Brot.
Man lässt uns auf die BAB, auf derselben stehen schon die Kollegen von der Autobahnpolizei, begleiten zur nächsten, etwas breiteren Stelle, stoppen den Transport.
Um eine Ladungssicherungskontrolle durchzuführen!
???
Danach gehts weiter, in den nächsten Landkreis (Verwaltungsbezirk), unsere Beamten sind nicht mehr zuständig, es kommen Kollegen aus dem angrenzenden "Hoheitsgebiet".
Diese führen wiederum eine LaSi-Kontrolle durch und stellen einen Mangel fest, der zu beheben ist, sonst fährt der Transport nicht weiter.
Bei den nächsten drei Übergaben ähnliches Verhalten der Beamten.
Zusätzlich werden ausführlich alle Papiere geprüft und jeweils ein Ausdruck aus dem Digitaltacho gefordert.
Frage: Was soll das???

200 km reine Fahrtstrecke, pünklich um 22:00 gings los, morgens um 5 waren wir am Ziel.
Es gab keinerlei besonderen Engstellen, keinen Stau. Auch innerorts war alles so breit, dass wir mit BAB-Geschwindigkeit hätten rollen können.

Mir kommts nicht auf die Zeit bis zum Ziel an, eher auf die verlorene Zeit, die wir unter anderem durch mangelnde Sachkenntniss der Beamten verloren haben.
Die Jungs von der Blaulichtfraktion sind über Funk, Telefon, Internet verbunden.
Ist es so schwer von Punkt A bis Punkt Z alle relevanten Daten zu übermitteln? Oder abzufragen?
Hallo A, hier ist B, irgendwelche Besonderheiten mit dem Transport?
Oder werden die Blaulichter nach Zeit bezahlt, die sie an und mit einem Transport verbringen?

Hier besteht absolut dringender Klärungsbedarf.
Und solange die von mir angesprochenen Punkte nicht bundeseinheitlich geregelt sind, brauchen wir uns nicht über BF4-Fahrzeuge zu unterhalten.

Der nächste Punkt wird sein, dass die Innenministerien der Länder irgendwann merken:
"Hoppla, uns fehlt Geld in der Kasse."
Antwort:
"Tja, wer wollte denn 100.000 Transporte pro Jahr an private Begleitunternehmen auslagern ..."
Mal hier, mal da

Gruß Henry

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Re: Schwerpunktthementag "Privatisierung der Polizeibegleitung"

Beitragvon Zita » Fr 12. Aug 2016, 09:05

... der werfe den ersten Stein!


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